Bei Abnutzungserscheinungen des Gelenkknorpels – sei es durch altersbedingten Verschleiß, genetische Prädisposition oder chronische Überlastung – sowie bei Verletzungen von Sehnen und Muskeln bieten Orthopädie und Sportmedizin unterschiedliche Therapieansätze. Als zukunftsweisende konservative Therapie gilt die ACP-Infiltration.

 

Autologes konditioniertes Plasma (ACP) ist ein Eigenblutprodukt. Schon lange ist bekannt, dass die im Blut des Menschen enthaltenen Wachstumsfaktoren unterschiedliche Heilungsvorgänge positiv beeinflussen können. Auf dieser Erkenntnis beruht die ACP-Therapie. Um ACP herzustellen, wird dem Patienten Blut aus der Armvene entnommen. Ein Trennverfahren ermöglicht die Gewinnung einer körpereigenen Lösung, welche konzentrierte Wachstumsfaktoren enthält, die für die Muskel-, Sehnen-, Knorpel- und Knochenheilung wichtig sind. Diese Lösung wird dem Patienten direkt in das geschädigte Gewebe injiziert und kann Heilungs- und Aufbauprozesse anregen. Erste klinische Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen hinsichtlich Schmerzverlauf und Beweglichkeit.

 

In der MIO Sportklinik arbeiten wir schon seit längerem erfolgreich mit der ACP-Infiltration des Kniegelenkes. Unsere Alltagserfahrung deckt sich mit aktuellen Studien, die zeigen, dass ACP-Infiltrationen in das Kniegelenk zu einer deutliche Besserung unterschiedlicher Beschwerdebilder führen können.

 

Weitere Informationen zum Verfahren: http://pages.arthrex.de/Q06N0eG0Oy2FG0V1Y0080I0