Die Intermittierende Vakuumtherapie (IVT) ist ein Verfahren, bei dem durch den Einsatz von Druck und Unterdruck die Durchblutung in der Peripherie wie auch in der Muskulatur verbessert wird. Zudem wird der Lymphfluss angeregt und der venöse Rückfluss gesteuert, und auch das zentrale Nervensystem wird stimuliert.
 

Wir setzen die IVT ein bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK, Stadium II – IV), dem diabetischen Fußsyndrom, bei chronischen Wunden (arteriell, venös und mixtum), beim postthrombotischen Syndrom (CVI), bei sekundären Lymphödemen, arteriosklerotisch bedingter erektiler Dysfunktion (ED) sowie als passives Gefäß- und Gehstreckentraining.
 

Das Vacumed® Flow Regeneration System erzeugt zunächst einen Unterdruck, der die Blutzirkulation in den unteren Extremitäten anregt und erhöht. In der Normaldruckphase wird der Rückfluss des venösen Blutes und der Lymphe in die großen Gefäße gefördert. Dieser Wechsel zwischen Normal- und Unterdruck macht die Wirkung des Vacumed® aus: Die erzielte Durchblutungsförderung beschleunigt Heilung und Regeneration. Zudem steigt die Kapillarisation, womit das Vacumed® als passives Gefäßtraining Gehstrecken verlängert und Schmerzen reduziert.
 

Auch in Sport und Wellness zeigt die IVT deutliche Ergebnisse: Die intensive Lymphdrainage stärkt das Bindegewebe und beschleunigt den Fettabbau. Im Sport steigen durch die Kapillarisation Kraft und Ausdauer.
 

Die Behandlungsdauer beträgt circa 30-40 Minuten und wird vom Patienten als angenehm empfunden. Dauer und Häufigkeit der Behandlung hängen vom Beschwerdebild ab, bei stationärem Aufenthalt kann die IVT täglich zum Einsatz kommen. Unabhängig von der Erkrankung und deren Stadium ist die Behandlung vollkommen schmerzfrei.
 

Die gute Verträglichkeit und die Beschleunigung der postoperativen und posttraumatischen Rehabilitation machen das Vacumed in Orthopädie und Sportmedizin zu einer Therapieform mit hohem Nutzen für den Patienten.